In der Praxis belegt · seit 2007
Praxisforschung Duftmarketing: belegte Ergebnisse
Duft lässt einen Raum nicht nur angenehm riechen; er berührt unmittelbar die Emotion und beeinflusst unbewusst, wie Menschen eine Umgebung wahrnehmen.

Seit 2007 verändert Zaluti anspruchsvolle Umgebungen – Verkehrsknotenpunkte, Parkhäuser, das Gesundheitswesen und den Einzelhandel – mit strategischer Raumbeduftung. Unsere Konzepte wirken direkt auf Atmosphäre, soziales Sicherheitsempfinden und Kundenerlebnis.
Die folgenden Fallbeispiele zeigen die messbare Wirkung unserer Arbeit in verschiedenen Branchen. Weitere Ergebnisse und konkrete Daten erläutern wir gerne im persönlichen Gespräch. Sie möchten zuerst die wissenschaftliche Grundlage? Dann lesen Sie die wissenschaftlichen Belege für Duftmarketing.
Praxisuntersuchungen in U-Bahn-Stationen
Duft und Musik auf U-Bahn-Bahnsteigen
Duft und Musik mildern die Wartezeit, verbessern das Empfinden auf dem Bahnsteig und sind inzwischen fester Bestandteil des Stationskonzepts.
Kontext & Aufbau: In einem Pilotprojekt wurden Licht, Musik und ein subtiler, frischer Zitrusduft kombiniert, um das Warteerlebnis zu verbessern. Der Duft wurde niedrig dosiert, sodass er die Atmosphäre verstärkte, ohne dominant zu wirken.
- ✓︎Die Wartezeit wurde von Fahrgästen bis zu dreimal kürzer empfunden.
- ✓︎Die Stationen wirkten frischer, sauberer und sicherer.
- ✓︎Fahrgäste beschrieben eine deutlich freundlichere, weichere Atmosphäre.
- ✓︎Der Duft wurde selten bewusst bemerkt, steuerte aber wirksam das gesamte positive Empfinden.
- ✓︎Der Einsatz war so erfolgreich, dass er 2019 dauerhaft auf mehrere Stationen ausgeweitet wurde.
Der Fall zeigt, wie sorgfältig integrierter Duft dauerhaft zu Ruhe, Komfort und höherer Aufenthaltsqualität in großen Verkehrsumgebungen beiträgt. Mehr dazu unter Raumbeduftung im Transportwesen.
Duft in Aufzügen gegen Uringeruch
Duft wurde erfolgreich als gezielte Lösung gegen hartnäckige Geruchsbelästigung eingesetzt.
Kontext & Aufbau: In den Stationsaufzügen wurden fünf Düfte – darunter Freesie und Zitrus – getestet, um die dauerhafte Geruchsbelästigung anzugehen. Fahrgäste konnten über QR-Codes direkt Rückmeldung zu ihrer Präferenz geben.
- ✓︎Der Uringeruch wurde deutlich reduziert und an der Quelle neutralisiert.
- ✓︎Der Aufzug wurde unmittelbar als deutlich frischer und angenehmer empfunden.
- ✓︎Zitrus und Freesie schnitten bei den Fahrgästen am besten ab.
- ✓︎Das erfolgreiche Pilotprojekt führte zu dauerhaften Folgemaßnahmen in der Station.
Aufzüge prägen oft den ersten Eindruck einer Station. Der Fall belegt, dass Duft auf praktische Weise unmittelbar zu einer saubereren, zugänglicheren Verkehrsumgebung beiträgt.
Frischere unterirdische Wartebereiche
Duft machte tiefliegende, muffige U-Bahn-Umgebungen freundlicher und angenehmer.
Kontext & Aufbau: Subtile Düfte wurden niedrig dosiert in Wartebereichen, Tunnelpassagen und an Stationseingängen verteilt.
- ✓︎Die Stationen wurden von Fahrgästen als deutlich frischer empfunden.
- ✓︎Muffige und feuchte Gerüche nahmen merklich ab.
- ✓︎Die harte, „unterirdische" Atmosphäre wurde wirksam abgemildert.
- ✓︎Fahrgäste gaben häufiger an, dass sich die Station tatsächlich sauber anfühlte.
Unterirdische Verkehrsanlagen profitieren unmittelbar von Duftinterventionen. Das zeigt den starken, unbewussten Einfluss von Duft auf die Wahrnehmung von Hygiene und Komfort.
Praxisuntersuchungen in Pflegeeinrichtungen und Kliniken
Notaufnahme – Wartebereiche in zwei Krankenhäusern
Wärmere Düfte unterstützten freundlichere soziale Begegnungen und senkten die Anspannung im Klinikalltag.
Kontext & Aufbau: In den Wartebereichen der Notaufnahme wurden warme, beruhigende Düfte – etwa Vanille und Feige – eingesetzt, um die natürliche Anspannung bei Patienten und Begleitpersonen zu senken und eine weichere Atmosphäre zu schaffen.
- ✓Besucher bewerteten das Pflegepersonal als freundlicher und hilfsbereiter.
- ✓Mitarbeitende empfanden den Kontakt mit Patienten als ruhiger.
- ✓Die aufgebaute Anspannung in den Wartebereichen nahm spürbar ab.
Die Untersuchung zeigt, wie Duft menschliche Interaktion positiv steuern und Stress oder Aggression in hochkomplexen, emotionalen Versorgungssituationen reduzieren kann. Mehr dazu unter Raumbeduftung im Krankenhaus..
Praxisuntersuchungen im öffentlichen Nahverkehr
Neben den U-Bahn-Projekten führen wir Untersuchungen in Zügen, Straßenbahnen und Bussen durch. Die vollständigen Ergebnisse und den Messaufbau erläutern wir im persönlichen Gespräch – und auf der Seite Raumbeduftung im Transportwesen lesen Sie unser Vorgehen je Zone.
Praxisuntersuchungen in Parkhäusern
Im Parkhaus geht es nicht um Atmosphäre, sondern um Sicherheit. Uringeruch, Abgase und muffige Betonluft entscheiden darüber, ob sich jemand wohlfühlt – besonders am Abend.
In Parkhäusern, Treppenhäusern und Aufzügen messen wir die Wirkung auf Hygienewahrnehmung und soziales Sicherheitsempfinden. Unser Vorgehen je Zone finden Sie unter Geruchsneutralisation in Parkhäusern; die Messdaten besprechen wir auf Anfrage.
So messen wir in der Praxis
Nullmessung
Wir erfassen die Ausgangslage: welche Gerüche in welchen Zonen auftreten und wie Besucher oder Mitarbeitende den Raum aktuell bewerten.
Pilot in einer Zone
Einige Wochen, niedrig dosiert, mit einem Duft, den wir gemeinsam mit Ihnen wählen. Ohne Ankündigung, damit die Reaktionen unvoreingenommen sind.
Messen
Befragungen, direktes Feedback über QR-Codes oder Beobachtung – je nach Umgebung. In Aufzügen hat sich das QR-Feedback als besonders zuverlässig erwiesen.
Nachjustieren und ausrollen
Auf Basis der Ergebnisse passen wir Intensität und Duftauswahl an; anschließend erweitern Sie mit Rückhalt auf die übrigen Zonen.
Fragen zur Praxisforschung
Was ist Praxisforschung im Duftmarketing?
Praxisforschung im Duftmarketing misst die Wirkung von Duft in einer realen Umgebung statt im Labor. In einem Pilotprojekt wird ein Duft niedrig dosiert verteilt, anschließend wird das Empfinden von Besuchern, Fahrgästen oder Patienten über Befragungen, Beobachtung oder direktes Feedback erhoben. So zeigt sich, ob Duft in der Praxis tatsächlich zu Atmosphäre, Sicherheitsempfinden und Hygienewahrnehmung beiträgt. Für die Theorie siehe wissenschaftliche Belege.